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Katsujinken Dojo Emmering e.V.   
>> Derzeit sind wir in der Gründungsphase als Verein  - als gemeinnütziger e.V.  mit Sitz in 82275 Emmering, 
Derzeit läuft noch das Training in der Sportanlage Fliegerhorst FFB. Ab Jan. 2018 siehe in "Training".
(Stand Dez. 2017).


Realistische Selbstverteidigung
Stilrichtungen: Goshin-Jitsu,  Jiu-Jitsu,  Hanbo-Jitsu,  Kyusho-Jitsu.

 

Für unsere weiteren Abteilungen:
Japanische Schwertkampfkunst SHINKENDO, und

Kunst der Vitalpunkte / Lehre der Nervendruckpunkte KYUSHO JITSU :
>>  Siehe die Hauptseite des Vereines:   www.budo-emmering.de 

 


Katsujinken Dojo -- Woher stammt dieser traditionelle Begriff?

Für einen Schwertkämpfer (Swordsman, Kenjutsuka), aber im übertragenen Sinne auch sonst für jeden Übenden der "Kriegskünste" (Bujutsu, Budo) gibt es bei gleicher technischer Ausführung zwei philosophisch gegensätzliche Wege, die schon in der Historie definiert wurden:

Satsujinken - "Das Schwert, das Leben nimmt"
Der Zweck ist hier kein höherer als nur Kampf und Sieg. Ohne Rücksicht auf Verantwortlichkeiten gegenüber seinem Tun und seinem Nächsten geht es ausschließlich um die "handwerkliche" Effektivität der technischen Ausführung.

Katsujinken - "Das Schwert, das Leben bewahrt"
Dieser Weg fördert Würde, Bewusstsein und innere Ruhe. Hier bekämpft der Aktive den "Feind in sich selbst", um die persönlichen Unzulänglichkeiten zu besiegen. Das Schwert (bzw. die Kampftechnik) ist nur ein Werkzeug auf diesem Weg "Do".

Das Katsujinken-Dojo hat sich diesem Weg verschrieben. "Budo" ist der "Weg des Kriegers", aber es ist ein friedliebender Budoka, der sich auf diesem philosophischen Weg befindet. Die Technik dient zwar auch zur Selbstverteidigung, aber nicht vorrangig zur Vernichtung des Gegners. Im Gegenteil: Eine technische Überlegenheit ist es erst, die es uns erlaubt, einen Gegner ggf. auch zu schonen (heutzutage eben auch gem. dem "Grundsatz der Verhältnismäßigkeit" in der Selbstverteidigung/Notwehr).

Dabei spielt die Stilrichtung der jeweils praktizierten Übung keine Rolle. Auch der Samurai auf dem historischen Schlachtfeld kämpfte sicher bei Verlust seines Schwertes vorübergehend waffenlos oder mit jedem erreichbaren Mittel weiter. Er war trotzdem zu jeder Zeit an seinen Ehrenkodex gebunden - im Gegensatz zum käuflichen Meuchelmörder, Giftmischer und Attentäter ohne jede Moral, dem sog. "japanischen Schattenkrieger". Aber wie so oft vermischt sich auch hier die Legende mit der historischen Realität. - Wohl nicht viel anders als westlich bei König Arthur bzw. Artus und der ritterlichen Tafelrunde...
 

 

 

 


Peter Felber, Cheftrainer, Schwerpunkt Goshin-Jitsu, Jiu-Jitsu